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EIN MOSLEM FINDET JESUS

Ich bin der Oktay und wurde muslimisch erzogen. Meine Eltern sind in den 70er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen. Ich bin also zwischen zwei Kulturen aufgewachsen und wusste nie so richtig, wo ich eigentlich hingehöre. Ich hab versucht die Lehren des Islam zu befolgen. Sogar Privatunterricht hatte ich bei einem Hodscha. Den Koran habe ich sechs Mal durchgelesen. Ich wusste, dass es Gott gibt und dass ich seinen Weg gehen sollte. Aber ihm zu gehorchen, war so schwierig. Und mich störte, dass Allah scheinbar kein Interesse an mir hatte und ich ihm nicht begegnen konnte.

 

Als dann mein Hodscha in die Türkei gezogen ist, wollte ich meine eigenen Wege gehen. Dabei habe ich viel Mist gebaut. Ich bin zum Beispiel betrunken und zugekifft mit dem Auto gefahren. Doch immer wenn ich etwas angestellt hatte und nichts passiert war, wusste ich irgendwie, dass Gott mich bewahrt hatte. Trotzdem hatte ich viele Probleme: Ich war abhängig von Frauen, Marihuana und Alkohol. Irgendwann ging es mir so schlecht, dass ich an Selbstmord dachte. In dieser Zeit drückte mir jemand einen Flyer über Jesus Christus in die Hand. Als ich darin blätterte, fielen mir ein paar Sätze ins Auge. Es war ein Gebet, das zu mir passte: „Lieber Gott, ich bin ein Sünder!“ Ich wusste nämlich genau, dass ich ein Sünder war und Vergebung von Gott brauchte. Mit meinen Eltern und Freunden kam ich gut aus – aber mit Gott hatte ich ein Problem. Ich lebte einfach nicht so gut, wie er das von mir wollte. Dabei wurde mir immer mehr bewusst, dass ich gar nicht Herr über mein Leben war, sondern Sklave meiner Sünden. Das hat mich ziemlich angeekelt. Also betete ich: „Jesus, wenn Du was aus mir machen kannst, dann komm in mein Leben!“

Und Jesus Christus kam. Ich habe erlebt, dass er lebendig ist. Ich habe an mir selbst gesehen, dass Jesus in meinem Leben aufräumt. Meine Eltern waren fundamentalistisch geprägte Moslems. Als sie erfuhren, dass ich Christ geworden war, gab es heftige Auseinandersetzungen. Durch meinen Glaubenswechsel hatte ich ihrer Meinung nach große Schande über die Familie gebracht. Aber Jesus hat die Situation wieder beruhigt und Frieden in die Familie gebracht. Durch den Glauben ist so viel Liebe in mir entstanden. Das ist unvorstellbar, einfach unglaublich. Wow, jetzt bin ich nicht mehr Sklave meiner Sünden, sondern Herr über mich selbst – weil nämlich Jesus Christus mein Herr ist.

 

Oktay